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NaNoWriMo: Tag 13

So, jetzt sind die Preliminarien endlich geklärt, der auslösende Moment ausgelöst und die Helden können endlich zu Ihrer Reise nach [unleserlich] aufbrechen. Also fast. Jetzt noch zusammenpacken und dann kann die Janet (zumindest vorläufig heißt sie so) endlich losfahren. Weil Luftschiffe fliegen nicht, sie fahren. Seltsam aber wahr.

Mal sehen, wie die drei miteinander auskommen, denn die Reise dauert etwa eine Woche, wenn nichts passiert, und so wirklich viel Platz gibts nun auch nicht auf der Janet, als das man sich eine Woche lang aus dem Weg gehen könnte. Wenn man das denn wollte. Und nein, ich weiß noch nicht, welche Konflikte sich da auftun werden, dass überlasse ich meine Charakteren. Mal sehen, wie sie sich anstellen. Oder was sie anstellen.

10.11.2019: 4.805 Worte
davon heute neu: 707 Worte

NaNoWriMo: Tag 12

Der Tag heute war ein wenig ein Stresstest im Brotberuf. Was zur Folge hatte, dass ich erst später aus dem Büro weggekommen bin und dann in Folge alles ein wenig schneller gehen musste als sonst. Leider bekommt ein Tag nicht mehr Stunden, auch wenn es gerade sehr hilfreich wäre. Wie auch immer, trotz verkürzter Schreibzeit, ist trotzdem eine zufriedenstellende Wortzahl herausgekommen. Wobei es schon sehr geholfen hat, dass ich eine Szene geschrieben habe, die schon ziemlich fertig in meinem Kopf war.

Sonst möchte ich aus gegebenen Anlass anmerken, dass ich es sehr zu schätzen weiß, dass Papyrus (das ist das Texterfassungsprogramm, das ich verwende) so derart klaglos, flott und absturzfrei funktioniert. Ich wünschte andere Firmen würden ihre Software in einem ähnlich ausgereiften Stadium ausliefern. Und wer das jetzt als Werbung verstehen möchte, darf das ruhig als Werbung verstehen. Und nein ich  bekomme nichts dafür. Ich bin nur der Meinung, dass man ruhig auch unbezahlt sagen sollte, wenn einem etwas gefällt, weil beklagen tun sich die Leute ja auch ohne Bezahlung.

10.11.2019: 4.098 Worte
davon heute neu: 390

NaNoWriMo: Tag 11

Nachdem mich heute meine Brotberufs-Kolleginnen von einer abendlichen Repräsentationsaufgabe unter der Auflage entbunden haben, dass ich mindestens 400 Worte schreibe, gibt es heute die übliche Wortzahl mit Beweisbild und besonderer Danksagung an die eben genannten. Muchas Garcias, vielmals!

Sonst hatte ich heute mal wieder damit zu kämpfen, die Geschichte nicht mit drei Twists und Plotwendungen mutieren zu lassen bevor die Helden ihre Quest überhaupt richtig begonnen haben. Für heute zumindest habe ich mich überzeugen können, erstmal weiterzsuchreiben nach Plan.

Sonst gibts nicht viel zu berichten, ausser dass ich brav geschrieben habe, die bislang meisten Worte an einem Nanowrimo-Tag. Und das der Ziffernblock meiner Tastatur langsam den Geist aufgibt, warum auch immer. Die Enter und die Minus-Taste tuns nicht mehr. Lästig aber nicht schlimm, weil die Tasten gibt’s ja nochmal.

10.11.2019: 3.708 Worte
davon heute neu: 519

Schreibfortschritt

Ja, Steampunkpulp ist der Arbeitstitel, einen richtigen gibt es noch nicht. (Klick aufs Bild macht es größer und scharf 🙂 )

NaNoWriMo: Tag 10

Das erste Drittel wäre geschafft, Huzza und Hey Nonny Nonny! Der NaNonWriMo hat ja nicht nur das Ziel, am Ende den Grundstock für einen Roman zu haben, sondern auch, eine tägliche Schreibroutine zu entwickeln. Im besten Fall hat man sich nach einem Monat so daran gewöhnt, sich jeden Tag hinzusetzen und zu schreiben, dass man gar nicht darüber nachdenkt, ob man sich jetzt hinsetzt und schreibt. (Oder doch lieber Greedfall spielt, oder was immer man sonst so tut, wenn man entspannen will.)

Ich kann jetzt nicht behaupten, dass ich schon so weit wäre, dass ich mir diese Frage nicht mehr stelle. Aber immerhin beantworte ich die Frage jetzt schon relativ verzögerungsfrei zugunsten des Schreibens. Die Charaktere werden langsam vertraut, die Geschichte kommt in Schwung, kurz es ist schon deutlich einfacher geworden, in den Schreibfluss zu kommen als zu Beginn, wo man sich noch teilweise unsicher vorantastet.

Wenn mir jetzt nicht der Faden der Geschichte reißt, oder was in meinem Fall wahrscheinlicher ist, verknotet, stehen die Chancen moderat gut, dass ich es bis zum Ende des Monats durchhalte.

PS: Auf www.rosundrony.com gab es heute auch einen neuen Eintrag.

10.11.2019: 3.189 Worte
davon heute neu: 450

NaNoWriMo: Tag 9

So, die Buch Wien hätte ich überstanden, diesmal habe ich es sogar fast eine Stunde ausgehalten. Meine Meinung über die Messe habe ich aber nicht geändert. Ich verspüre ja große Lust, einen Blogeintrag über die Messe zu schreiben, aber heute mag ich nicht mehr, vielleicht morgen. Danke an M, der extra seinen Besuch der Photomesse nebenan unterbrochen hat um mit mir durch die Kojengassen dieses absurden Paralleluniversums zu wandeln.

Das Schreiben war recht vergnüglich weil größerenteils Dialog. Und die Charaktere haben auch ein wenig mehr Persönlichkeit gewonnen heute.

Ich bin gespannt wie es weitergeht. Also jetzt nicht mit der Geschichte, obwohl das auch teilweise, sonden mit dem Schreiben.

Aus Erfahrung gibt es für mich zwei  Fallen, wenn es ums Schreiben geht: Die erste Falle ist den Plot in meinem Kopf schon immer weiter voraus mutieren und komplizierter werden zu lassen, bis ich selber nicht mehr ein und aus weiß. Weil ich immer fürchte, dass es zu kurz und zu langweilig wird. Die zweite Falle ist, dass ich anfange, schon während der Erstfassung auszubessern und umzuschreiben. Bislang habe ich beiden Versuchungen widerstanden, ich hoffe das bleibt so. Weil wär schon nett, mal wieder eine Geschichte zu Ende zu bringen.

09.11.2019: 2.739 Worte

davon heute neu: 432

NaNoWriMo: Tag 8

Die erste Woche wäre geschafft und ich liege auch gut in meinem, zugegeben nicht sehr ambitionierten, Plan. Das Schreiben selbst ging ganz gut, auch wenn ich einiges an Zeit damit verbraten habe, mir einen neuen Namen für eine der Hauptfiguren auszudenken. Zwar hätte ich einfach weiterschreiben können, weil einen Namen ersetzen ist in einem Schreibprogramm ja kein Problem, aber Namen lösen bei mir eine Vorstellung aus, was den Namensträger angeht. Und gerade anfangs, wenn man sich seiner Figuren noch nicht so sicher ist, kann das ganz schön störend sein beim Schreiben. Dann nämlich wenn der Name und die ausgelöste Vorstellung nicht zu dem passen, wie man sich die Figur vorstellt. Was ich sagen will ist, ich täte mir zum Beispiel sehr schwer, eine skrupellose Giftmörderin mit dem Namen Marianne zu schreiben. Weil ich bei Marianne sofort das Cohen Lied im Kopf habe und die Person dahinter.

Sonst gibts nicht viel zu berichten von der heutigen Schreiberei. Mal sehen wie es morgen wird, da habe ich vor, auf die Buch Wien zu gehen. Und das letzte Mal als ich das getan habe, hat sich das nicht so gut auf meine Stimmung ausgewirkt. Diese geballte Ansammlung feuilletontauglicher Tristesse war deprimierend. Also für mich. Ich habe nichts dagegen, wenn Leute die derlei mögen, das schreiben und lesen. Ich mag es halt nicht. Aber vielleicht schaffe ich es diesmal, länger als zehn Minuten auszuharren. Würde vermutlich auch die Chance erhöhen, unter all der Langweile vielleicht auch ein zwei unterhaltsame Bücher zu finden.

08.11.2019: 2.307 Worte

davon heute neu: 248

NaNoWriMo: Tag 7

Das erste, das ich heute getan habe, war den Logikfehler auszubessern, der mir gestern unterlaufen ist. Nichts dramatisches, mehr so in der Kategorie, dass ein Charakter mit Stoppelfrisur plötzlich in der Lag ist, gedankenverloren mit einer Haarlocke zu spielen. Ich bin immer wieder fasziniert, was man alles für Fehler machen kann ohne dass sie einem (gleich) auffallen.

Sonst war es heute hauptsächlich ein Überleitungsteil von einer Szene zur nächsten. So Teile sind nicht so lustig zu schreiben, finde ich. Meistens kann man sie sowieso weglassen, aber manchmal, und besonders am Anfang einer Geschichte, geht es nicht ganz ohne, sonst verliert der Leser den Faden. Die Kunst ist es, zu verhindern, dass der Leser stattdessen nicht das Interesse verliert.

Ist mir heute fürchte ich nicht so wirklich gelungen, dass so zu gestalten. Aber immerhin weiß ich jetzt, was erwähnt werden muss. Das ist schon ein Anfang. Beim Überarbeiten muss ich dann eben austüfteln, wie ich es unterhaltsam verpacke. C’est la vie d’un auteur. (Nein ich kann kein Französisch. Also wenn das jetzt falsch ist, ist Google Schuld.)

07.11.2019: 2.059 Worte

davon heute neu: 313