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Was geschieht, wenn man an der falschen Stelle spart …

5. August 2017

Ich habe mich hier ja schon gelegentlich darüber ausgelassen (hier und hier), dass Werbe- und Presseagenturen in den letzten Jahren vor lauter Kreativität und durchgestylten Kampagnen des Öfteren darauf vergessen, das es nicht schlecht wäre, in der Agentur auch jemanden zu haben, der der deutschen Sprache mächtig ist.

Stimmt schon, wir alle machen Fehler (ich auch, und wie) aber bei einer ganzseitigen Anzeige für eine Luxusuhr auf der Rückseite der Wochenendbeilage einer Qualitätszeitung, die sowieso nur 49 Worte enthält – die Anzeige, nicht die Zeitung -, würde ich doch erwarten, dass man den Text mit einer gewissen Sorgfalt erstellt. Weil billig war die Anzeige sicher nicht.

Und wenn ich dann einen Satz wie: „Wenn Können die Welt in Atem hält, wurde Geschichte geschrieben“ lese, dann ist das viele Geld für die Anzeige auch noch völlig für die Katz. Also zumindest bei Menschen wie mir. Weil ich finde das peinlich. Andererseits gehöre ich, zugegeben, auch nicht zur  Zielgruppe für Luxusuhr-Werbung. Vielleicht stören sich Leute mit zuviel Geld ja nicht an so Kleinigkeiten.

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