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Schlimmer geht immer

22. November 2016

Und gerade als ich dachte, mit dem Verfassen des Klappentextes ist das Schlimmste überstanden, stelle ich zu meinem Entsetzen fest, dass man auch eine Autorenbiographie abliefern muss, wenn man ein Buch bei BOD veröffentlicht. Dieweil die Onlineshops das halt gerne so hätten. Und zugegeben, lesen tu ich die Dinger ja auch gelegentlich. Manchmal weil es mich interessiert, oft weil es mich amüsiert. Aber selber eine schreiben? Brrr.

Wobei ich die Kurzfassung für die Onlineshops  recht schnell getippt hatte. Im Moment sitze ich an der längeren Fassung für die Webseite zum Buch, was wesentlich mühsamer ist. Was schreibt man da viel, wenn man nicht gerade Geheimagent oder Olympiamedaillen-Gewinner ist? Laut Anleitung aus dem Netz zum Beispiel, warum man besonders geeignet ist, das zu schreiben, was man geschrieben hat. Das mag ja für Sachbücher gelten, aber bei einem Roman? Was macht einen geeignet, einen Roman zu schreiben? „Ich habe eine Menge Bücher gelesen, und ich meine eine Menge!“ erscheint mir irgendwie nicht wirklich überzeugend. Genau so wenig wie: „Ich hatte halt genügend Sitzfleisch dafür.“ Naja, im Notfall, kommt halt auch auf die Webseite nur die Kurzfassung.

Jedenfalls frage ich mich langsam, ob ich nicht besser MGA geblieben wäre. Wobei, laut meiner höchsteigenen Definition bin ich das sowieso immer noch. Weil zu einem Bäcker, der seine Brötchen als Tischler verdient, sagt man ja auch nicht Bäcker sondern Tischler. Kurz, solange ich meinen Lebensunterhalt nicht vom Geschichten schreiben bestreite, bleibe ich ein MGA.

So genug geraunzt, der nächste Eintrag wird hoffentlich schon das Erscheinen meines Romans betreffen. Huzza! (Im Moment warte ich noch auf das Probedruckexemplar.)

wortschmied

PS: nodeadfish hat die Bloggerei wieder aufgenommen, in Farbe und mit Bilder! Klickst du und guckst du!
PPS: Und hier ein Blogeintrag von Dieter Paul Rudolph über die sogenannte Schundliteratur, den ich höchst lesenswert finde. Auch wenn ich persönlich keinerlei Entschuldigung oder Impetus brauche um Schundliteratur zu lesen. No Sir, das tue ich freiwillig und mit Vergnügen!

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