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Durch diese hohle Gasse…

27. Februar 2014

Das Überarbeiten des zweiten Kapitels stellt sich als langwieriger heraus, als gedacht. Mit einem halben Jahr Abstand zum Text sieht man die Dinge klarer, und was ich gesehen habe, als ich das zweite Kapitel wieder las, war, dass es ein geradliniger, abschüssiger Hohlweg hin auf das zu erreichende (Handlungs)Ziel des Kapitels ist. Wo es doch eigentlich ein sich gemütlich durch den Wald windender Wanderweg sein sollte, auf dem sich immer wieder sehenswerte Ausblicke ergeben. (Ja, im Buch verkneife ich mir meinen Hang zu schrägen Metaphern. Meistens.) Ergo, wie Major Felix sagen würde, ergab sich einiges an Umschreibearbeit.
Die gute Nachricht ist, der größere Teil des Hohlweges ist schon begradigt, wenn alles gut geht, sollte der Rest Anfang nächster Woche ebenfalls gefahrlos begehbar sein. Und langsam gewinne ich den Eindruck, dass ein Buch zu schreiben nur die erste Hälfte der Arbeit ist, es in einen lesbaren Zustand zu bringen, die zweite Hälfte.

Ansonsten habe ich heute das erste Kapitel von der Lektorin zurückerhalten. Weniger schlimm als befürchtet und schlimmer als gehofft, also wie erwartet. Hauptsächlich meine beiden Lieblinge seit Volksschultagen: Beistrich- und s/ß Fehler. Ist doch schön, wenn man sich selbst treu geblieben ist, nicht?

Grüße
wortschmied

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From → Schreibhandwerk

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