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The game is afoot!

3. April 2012

und nicht wie oft fälschlicherweise zitiert: The game’s afoot! 1)

Was ich in unvergleichlich schulmeisterlicher Art zum Ausdruck bringen will: Seit 1. April schreibe ich wieder. (Trommelwirbel der in einem Tschinellentusch endet, gefolgt von Jubelrufen der begeisterten Menge) An der mittlerweile dritten Version meines Steampunkdingens, das immer noch keinen Titel hat.

Nachdem Freund Rhadan es mit der „mindestens ein Satz pro Tag“ Regel geschafft hat, in einem halben Jahr ein 90.000 Wörter Manuskript zu produzieren, werde ich es auch einmal mit dieser Regel versuchen. Bislang war ich ein Schüler der „jeden Tag zur selben Zeit eine Stunde“ Regel, was zumindest bislang nicht wirklich zum Erfolg geführt hat. Eine Stunde schreiben zu müssen kann ganz schön abschreckend sein, wenn man mal müde und blöd im Schädel vom Broterwerb heimkehrt. Einen Satz schreiben zu müssen, ist wesentlich weniger angsteinflössend. Und beide Regeln dienen ja nur dazu, dass man sich hinsetzt und anfängt, weil meistens bleibt es weder bei einem Satz noch bei einer Stunde, wenn man denn mal angefangen hat zu schreiben.

Heute zum Beispiel waren es zweieinhalb Stunden, wenn auch wesentlich weniger Sätze als man aufgrund der Zeitspanne annehmen würde. Weil ich trotz Plan ständig noch auf Dinge stoße, die ich mir noch nicht überlegt hatte. Gar nicht mal aus Faulheit sondern weil ich nicht daran dachte. Und Recherche kostet Zeit. Vor allem, wenn man im Geschichtsunterricht nur hin und wieder aufgepasst hat. Heute zum Beispiel fiel mir auf, dass mein Held ja vermutlich auch Militädienst leisten mußte, möglichst vor den Ereignissen der Geschichte. Da ich nicht wußte, ob es unter Franz Joseph eine Wehrdienstpflicht gab oder nicht (die Antwort ist: im Prinzip ja, aber nicht so ganz), und wenn ja wie lange (3 Jahre aktiv und 7 Jahre Reserve), habe ich mal wieder mehr Zeit mit Lesen als mit Schreiben verbracht. Wenn es mit dem Buch nichts wird, habe ich zumidnest mein Geschichtswissen über die k.k. und die k.u.k. Monarchie beträchtlich erweitert.

Grüße
WS

_______________________________

1) Die Version mit Apostroph ist von Shakespear (Henry V, Act 3, Scene 1). Wobei man wohl annehmen kann, dass Holmes Shakespeare zitiert, aber Holmes spricht schönes Englisch und ohne den Zwang ein Versmaß einhalten zu müssen sagt er eben „The game is afoot“. (in: The Adventure of the Abbey Grange)

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