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Interludum: Facebookspiele (fast) ohne Freunde. Teil 3

20. März 2012

Wenn die Statistiken die Wahrheit sprechen, sind die beiden Facebookspiele ohne Freunde Artikel die beliebtesten auf diesem Blog (HIER und HIER). Da ich heute die Wahl hatte, mich über dass offenbar ziemlich verpfuschte Ende des dritten Teils der Mass-Effect Trilogie auszulassen oder einen Teil drei der Facebookserie zu schreiben, habe ich mich für die konstruktivere Möglichkeit entschieden. Abgesehen davon, dass ich Mass Effect 3 nur vom Hörensagen, respektive Lesenschreiben kenne. Weil Origin-Zwangsaccount und ich daher verweigere, und so. Zurück zum Thema.

Cafeland

Das erste der heute vorgestellten Spiele ist ein Klon eines Klons eines Klons. Wer Zyngas Cafe World kennt oder Playfishs Restaurant City wird sich bei Cafeland gleich zu Hause fühlen. Allerdings minus der Notwendigkeit, seine „Freunde“ ständig mit Bitten um Bauteile für diese oder jene Spezialküchenmaschine oder dieses und jenes nur kurze Zeit verfügbare Gericht zu bitten. Es gibt zwar schon Quests mit Gerichten deren Indigrienzien nur Freunde schicken können, allerdings hatte ich davon bislang nur eine einzige und wüßte nicht wieso ich gerade dieses Gericht machen sollte. (Eiscreme) Von der Quest kann man sich auch mit der Echtgeldwährung freikaufen, allerdings habe ich das bislang nicht getan weil ich keine Motivation dazu sah.

Wer die beiden oder sonstige ähnliche Spiele nicht kennt, das Spielprinzip ist folgendes: mein betreibt ein kleines Restaurant. Hauptaufgabe ist das kochen von Gerichten (einmal auf den Herd klicken, Gericht auswählen, warten bis es fertig ist und wieder klicken zum servieren). Das Kochen dauert von 15 Sekunden bis mehrere Tage. Ausserdem darf man Getränkeautomaten aufstellen die man nachfüllen muß wenn sie leer sind (auch ein Klick), was von der Besucherfrequenz abhängt. Und es gibt Unterhaltungsgeräte (Musikbox, Aquarium usw.), die man nach einer bestimmten Zeit anklicken muß, damit sie wieder funktionieren. Batteriewechsel gewissermassen.

Ansonsten darf man sein Cafe nach eigener Vorstellung einrichten, angefangen bei Wänden und Boden über die Bestuhlung und Betischung (gibt’s das Wort?) und diverse Dekogegenstände. Dazu braucht es das Geld, das man durch den Verkauf der Speisen verdient. Oder für spezielle Gegenstände die Echtgeldwährung, die man entweder wie der Name sagt, für echtes Geld erwirbt oder in kleinen Mengen auch bei Levelaufstiegen bekommt.

Das ganze ist simpler gehalten als die beiden obengenannten aber dafür braucht man eben seine „Freunde“ nicht zu belästigen. Wer jemand hat, der auch spielt, kann dessen Cafe besuchen und sich so pro Tag ein Herz verdienen, die dritte Währung, die zum Ausrichten von Partys dient. Diese versehen das Cafe temporär mit einer Spezialdeko und 2 Minuten lang kommen dann eine Menge Kunden die mehr bezahlen und dickeres Trinkgeld hinterlassen und zum Thema passen verkleidet sind. Fürs tägliche Einloggen gibt es übrigens auch jeweils ein Herz.

Wer also die beiden genannten Spiele mochte und damit leben kann, etwas weniger Auswahl bei Einrichtung, Speisen und Interaktionsmöglichkeit zu haben (keine eigenen Kräuter anpflanzen, kein Aufleveln der Gerichte etc), ist hier ganz gut bedient.

CSI: Crime City

Das spiel heißt nicht zufällig so ähnlich wie die Fernsehserie. Man spielt ein Mitglied des CSI, und die Kollegen sehen den Seriendarstellern aus CSI verdächtig ähnlich, wenn auch in gezeichneter Form. Das Spielprinzip ist ziemlich simpel: Man sieht eine Cutscene, sozusagen die Vorgeschichte des jeweiligen Falles, mit Dialogen zum Weiterklicken und ein wenig animiert und wird dann zum Tatort gerufen. Den sucht man dann Kästchen für Kästchen ab bis man einen oder mehrere Hinweise gefunden hat oder die Energie (die sich von selber wieder füllt) verbraucht ist. Die Hinweise bringt man ins Labor, wo sie untersucht werden. Die Untersuchungsergebnisse weisen dann entweder auf einen Täter oder auf einen neuen zu untersuchenden Ort hin, wo es wieder eine Cutscene gibt und dass Kästchenklicksuchspiel von vorne beginnt.

Mit verdientem Geld kauft man sich bessere Ausrüstung was das Suchen weniger energieverbrauchsintensiv macht und bessere Laborausrüstung, was schnellere Analysen ermöglicht.
„Freunde“ sind keine nötig da diese lediglich als Energielieferanten dienen. Die beste Ausrüstung gibts nur gegen Echtgeld, da helfen auch die Freunde nichts. Wobei bessere Ausrüstung nur schnelleres spielen ermöglicht.

Die Grafiken sind gut gemacht, die Fallgeschichten sind gar nicht mal so übel. Allerdings leidet das ganze ein wenig unter Eintönigkeit, weil ausser Tatorte „abklicksen“ gibt es nicht viel zu tun. Aber für zwischendurch ganz nett.

Pawn Stars: The Game

Auch der dritte Eintrag ist offenbar nach einer Fernsehserie entstanden die auf dem Historychannel lief/läuft?. Wobei ich die Serie nicht kenne.

Wie der Name schon sagt, betreibt man einen Pfandladen. Kunden kommen, bieten etwas an und man versucht, es ihnen zu einem möglichst niedrigem Preis abzukaufen, indem man ihnen ein Angebot macht. Je nach Laune der Kunden (erkennbar an einem Balken) und tatsächlichem Wert des Gegenstandes ist man dabei mehr oder weniger erfolgreich. Bietet man zu wenig verläßt der Kunde verärgert den Laden. Was aber auch egal ist, der nächste Kunde kommt nach einer fixen Zeitspanne trotzdem. Der Gegenstand kommt dann ins Regal und wartet auf ein Angebot eines Käufers. Je nach Gegenstand dauert das ein paar Minuten bis Tage und wenn einem das Angebot nicht passt, wartet man einfach auf das nächste. Wobei wenn man den Gegenstand viel zu teuer eingekauft hat, wird man auch nach langem Warten keinen Gewinn machen.

Der Laden läßt sich erweitern, sowohl vom Platz als auch von der Einrichtung, die dann schnellere Verkäufe, besser gelaunte Kunden oder bessere Kaufangebote bewirkt.

Je öfter man einen Gegenstand kauft, desto mehr lernt man über ihn. Das bewirkt, dass man seinen tatsächlichen Wert kennen lernt (der dann angezeigt wird), dass er sich schneller verkauft oder zu einem besseren Preis.

Hin und wieder kommt auch ein Kunde mit einem kaputten Teil, dass man renovieren kann. Dazu braucht es drei Ressourcen die man entweder mit Echtgeld oder durch zerlegen ebensolcher reperaturbedürftiger Dinge gewinnt.

Von den drei heute vorgestellten ist es das Spiel, das ich am meisten mag. Die Grafik ist zwar nicht ganz das Gelbe vom Ei, meiner Meinung nach, aber das Spielprinzip hat was, es ist egal, wenn man mal ein paar Tage nicht spielt und man lernt etwas dabei, da es sich bei den gehandelten Gegenständen um reale solche handelt.

Viel Spaß!
Greetings
WS

zum vierten Teil der Serie geht’s hier

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From → Interludum

2 Kommentare
  1. urbanspiritz permalink

    Spielst du denn noch Cafeland? Ich habe gerade damit angefangen und würde mich über einen neuen Nachbarn freuen. 😉

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