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Panoptikum

8. November 2011

… oder diverse Dingens.

Kunst und Buch

KunstwerkSamstäglich waren wir unterwegs zwecks Kunstwerkbegutachtung (siehe Bild, die Kunst sind die fraktalen Wolken) inklusive nachfolgendem Besuch beim Alternativweltenhändler. Das Kunstwerk fand ich erstaunlicherweise ziemlich beeindruckend und sehenswert, obwohl ich abstrakte Dingers normalerweise nicht als Kunst bezeichnen würde. Aber dieses hier hat was.

Auf dem Weg zum Buchhändler, einem der größten der Stadt, kamen wir auch am ehemaligen Lokal des British Bookshop vorbei, das jetzt verplankt und leer und traurig in die Gasse blickt. Dahingerafft vom Onlinebuchhandel… oder von der Leseschwäche der jüngeren Generationen: Deutsch lesen ist scchon schwierig, englisch noch viel mehr, oder so.

Beim Buchhändler bot sich dann ein eigentlich entgegengesetztes Bild: eine Menge Leute und zwei ordentliche Schlangen vor den beiden offenen Kassen. Wenn auch zugegeben, die Buchkaufenden alle nicht mehr jugendlich waren. Aber immerhin, es gibt noch Leute die Bücher beim Buchhändler kaufen. Der hat übrigens auch eine kleine Abteilung mit englischsprachigen Büchern, aber ziemlich schlecht sortiert. Von drei Büchern die ich kaufen wollte hatte er nur eines, nämlich den neuen Pratchett, und der war, obwohl englisch, bei den deutschen Dark Fantasybüchern zu finden. Gutes Personal ist schwer zu bekommen, gilt offenbar auch für Buchhändler.

Am Weg zur Kassa kommt man an den Regalen mit der Jugendliteratur vorbei und dort hab ich auf gut Glück ein paar der Bücher angesehen, die mich vom Titel her angesprochen haben. Die ersten beiden hab ich trotz interessanter Geschichte (wenn man den Klappentexten glauben schenken darf) recht schnell wieder aus der Hand gelegt: Unattraktives Deutsch, bäh. Das dritte jedoch hatte zwar einen nicht unbedingt tollen Titel, der Klappentext klang aber vielversprechend und zwei kurze Leseproben, der erste Absatz und dann noch ein zufälliger mittendrin, waren auch zufriedenstellend.

Memory. Stadt der Träume, von

war das Buch das ich da gefunden hatte. Ich hab es dann zur Kassa mitgenommen und am Sonntag auf einen Sitz ausgelesen. Es ist nicht spektakulär oder sonst wieder super gut, aber es ist gut, spannend, liebenswerte Figuren und in attraktivem Deutsch geschrieben. Definitiv lesenswert, wenn man Urban Fantasy mag und sich nicht daran stört, dass das Zielpublikum – zumindest des Verlages ältere Teenager – sind.

Den Pratchett hab ich auch schon angefangen zu lesen, aber da bemühe ich mich zumindest anfangs immer nur kleine genießerische Häppchen zu mir zu nehmen. Meist übermannt mich die Gier dann eh recht schnell und ich verschlinge das Buch, aber versuchen kann man es ja.

Risen – Wettbewerb

Wobei ich ja eigentlich schreiben sollte, und nicht lesen. Mittlerweile habe ich mich mit mir selbst auf eine Geschichte für den „Bibliothek“-Wettbewerb geeinigt, nur angefangen hab ich noch nicht. Und einen weiteren Wettbewerb hab ich auch noch entdeckt, der mich reizen würde. Da ist der Gewinn zwar „nur“ ein Computerspiel, nämlich Risen 2, aber ich mochte den ersten Teil und es sind nur zwei bis drei Seiten Text gefordert. Details gibt’s hier:  http://www.worldofrisen.de/english/#1390 Angeblich gibt es die Meldung auch auf Deutsch und man kann auch eine deutsche Geschichte einsenden, ich konnte den entsprechenden Eintrag allerdings nur auf Englisch finden. Aber da Risen von einem Deutschsprachigem Studio programmiert wird, wird das, denk‘ ich, schon stimmen, mit dem Deutsch.

Grüße
WS

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