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In the summertime…

12. Juli 2011

… when the city is hot…

Vielleicht geht es ja nur mir so, aber zwölf Jahre Schulkarriere haben in meinem Hirn offenbar so eine Art Prägung hinterlassen: Wenn es draussen heiß ist, und Sommer und Mitte des Jahres, dann sind Ferien. Ferien wie in: nicht arbeiten, tun was einem Spaß macht. So in Richtung aufstehen wenn man wach wird und nicht wenn der Wecker läutet, Frühstücken solange man mag, im Gras liegen und ein Buch lesen, ein Nickerchen machen wenns gerade konveniert, und Abends/Nächtens aufbleiben bis man müde ist und nicht bis es zwölf ist und man schlafen gehen muß damit man am nächsten Morgen rechtzeitig wieder einigermassen problemlos aus dem Bett kriechen kann um ins Büro zu fahren. Das Blöde ist nur, dass das ein Privileg der Schüler und (teilweise) der Studenten ist. Pfff.

Aber wie das mit alten Gewohnheiten so ist, sie sind schwer wieder loszuwerden, insbesondere dann, wenn man sie gar nicht loswerden will. Daher bin ich in den Sommermonaten wesentlich weniger zielorientiert, sozusagen, und neige eher dazu, das zu tun, was mir gerade am meisten Spaß macht, als das, was ich meiner Meinung nach tun sollte. Langer Rede kurzer Sinn: Schreiben macht mir nach wie vor Spaß, und ich tippsel im Schnitt auch so zweimal die Woche ein wenig am Buchtext rum bzw weiter, aber von meiner „jeden Tag 2 Stunden schreiben“ Regel bin ich im Moment ziemlich weit entfernt. Was mich normalerweise zumindest stören würde, aber nicht im Sommer, weil, siehe oben, mein Hirn im Ferienmodus ist. Aber zu lesen oder zu spielen (sprich: Computerspiele spielen hauptsächlich)  macht einfach mehr Spaß als schreiben. Lesen weil man da einfach ohne Anstrengung in eine andere Welt abtauchen kann (also ich zumindest), beim Spielen ist zwar etwas mehr Initiative gefragt, aber wenn ich da wo hänge oder es mich langweilt, dann wechsle ich einfach das Spiel. Wenn man an einem Buch schreibt, dann geht das nicht so einfach, wenn man an einer Stelle hängt. Es gibt zwar Leute, die schreiben dann einfach an irgendeiner anderen Stelle der Geschichte weiter, aber das traue ich mich mangels Erfahrung nicht. Ich finde es schon jetzt bei chronologischem Vorgehen schwer genug, keine Logikfehler und Diskontinuitäten einzubauen. Es sieht also so aus, als würde das große Werk in nächster Zeit wesentlich weniger schnell wachsen als gedacht. Nun ja, besser langsam als gar nicht. Oder so.

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Nebenbei bemerkt habe ich gestern Risen fertiggespielt. Abschliessendes Urteil: bei einem Preis von 25 oder weniger Euro definitiv erstehenswert wenn man Rollenspiele am PC mag. Es ist nicht supertoll oder aussergewöhnlich aber es macht Spaß. Es gibt eine Menge zu entdecken, die Hauptgeschichte ist zwar nur Standart aber akzeptabel, die erlernbaren Berufe sind auch alle nützlich und die Welt wirkt glaubwürdig. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad etwas höher als man in letzter Zeit vielleicht gewohnt sein mag. Die Kämpfe sind zumindest anfangs recht knackig und einige Questziele muß man selber finden, nix mit Zauberer von Oz und gelber Ziegelstrasse zum Ziel.

So und aus, ich muß jetzt mal gucken ob der Duke (ums halbe Geld beim Steam Sommerverkauf) das ganze Gebashe dass er abgekriegt hat auch verdient hat.

Grüße
WS

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2 Kommentare
  1. Na, dann wünsche ich dir schöne Ferien. 😉

  2. Dankeschön! Das Blöde ist nur, beim Schreiben dass ich – mehr oder weniger – als Hobby betreibe, sind Ferien ja leicht einzurichten, aber mein Brotberufarbeitgeber hat da leider etwas andere Ansichten was die Dauer der Ferien (oder des Urlaubs, wie es die Geschäftswelt zubezeichnen beliebt) anlangt 😉

    Grüße
    WS

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