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Zwischenspiel

31. Mai 2011

… man kann ja schliesslich nicht den ganzen Tag arbeiten. Also, das heißt, man kann schon, aber warum sollte man?

Einer meiner liebsten Zeitvertreibe sind Computerspiele (Oi!, ganz was neues, hätte wohl kaum wer vermutet.). Letzthin habe ich zwei neue erstanden, Witcher 2 der, wie schon erwähnt einen eher gehobenen Schwierigkeitsgrad hat (siehe auch http://www.penny-arcade.com/comic/2011/5/25/, was es ziemlich genau auf den Punkt bringt) und kurz darauf Fable 3, das einen sehr moderaten Schwierigkeitsgrad hat. Ich habe nichts gegen etwas Herausforderung beim Spielen, aber die Herausforderung sollte aus der Spielmechanik kommen und nicht in der unzulänglichen Steuerung gründen. Kurz, ich habe Witcher erstmal wieder sein lassen (obwohl ich es sicher noch spielen werde) und mich in die bizarre Welt von Fable gestürzt. Bizarr deswegen weil Grafik und Charackterdesign witzig sind, ein Großteil der Questen in Richtung abgefahren und englischer Humor tendiert, andererseits aber dem Spieler Entscheidungen abverlangt werden, die in krassem Gegensatz dazu stehen. Ich werde hier jetzt nicht spoilern aber schon die erste Entscheidung überhaupt fiel mir wesentlich schwerer als alles was ich je in einem Bioware- (die ja bekannt dafür sind) oder sonstigem Spiel erlebt habe. Vielleicht auch gerade deshalb weil man in so einer Welt derlei einfach nicht erwartet.

Die Steuerung von Fable ist erstens sehr konsolig und zweitens sehr molyneuxisch. Aber trotzdem besser als die vom Witcher der für den PC entwickelt wurde. Zwar nervt die Molyneuxsche Abneigung gegen Menüs und Tabellen etwas, zumindest beim Laden und Speichern hätte ich ein Listenmenu der visuellen Schaufensterpuppenvariante vorgezogen, aber andererseits ist es nett in einen Laden zu gehen und den Einkauf nicht aus einem Fenster ins andere zu schieben sondern tatsächlich vom Regal zu nehmen.

Die 3D Karte ist genial was die Möglichkeit der Questauswahl und der leichten Verwaltung von Immobilien angeht, aber eine Katastrophe in ihrer eigentlichen Funktion als Karte. Erstens ungenau und unvollständig und zweitens ohne Indikator für den Standort des eigenen Charakters.

Ansonsten macht es eine Menge Spaß, die Welt fühlt sich lebendig an, birgt genügend versteckte Dinge und kleine Rätsel um den Erforschertyp zufriedenzustellen, man hat eine Menge Möglichkeiten sich die Zeit auch abseits des Questens zu vertreiben (zumindest wenn man simsartigem Spielchen nicht ganz abgeneigt ist), das einzige was mir abgeht ist die Möglichkeit Angeln zu gehen (Ich finde es sollte in jedem Spiel die Möglichkeit geben Angeln zu gehen!). Naja man kann nicht alles haben. Kurz es ist ein wirklich vergnügliches Spiel mit ein paar kleineren Macken die aber den Spielspaß nur minimal trüben. Ich würde es empfehlen, besonders Leuten die Monty Python Humor mögen.

so long
ich geh wieder mein Immobilienimperium in Albion aufbauen, und ja die Welt retten auch, nebenbei.
WS

WCFED: 1530

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