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Der erste Eintrag

18. April 2010

… in dem es darum geht worum es hier geht.

Ursprünglich sollte dieser Blog „Schreibblogade“ heissen, leider ist mir jedoch jemand, mit einem dem meinem ebenbürtigen hintergründigen Humor, diesbezüglich zuvor gekommen. Dasselbe gilt für „Wortschmiede“, was schon wesentlich weniger hintergründig humorvoll, aber trotzdem auch schon vergeben ist. Also heißt der Blog jetzt Wortringer, was nicht hintergründig und nicht humorvoll ist. Aber recht nah an der Wahrheit.

Ich bin einer der gefühlten hunderttausend Möchtegernautoren, die an einem Buch schreiben. (In meinem näheren Bekanntenkreis alleine kenne ich drei Leute die das auch schon vor hatten/haben, also denke ich, hunderttausend ist eine keinesfalls zu niedrig gegriffene Hochrechnung) Und wenn es diesen anderen hunderttausend Möchtegernautoren so geht wie mir, dann sitzen sie des öfteren vor dem PC, versuchen zu schreiben und surfen nebenbei auf der Suche nach Informationen, Ablenkung oder Inspiration im Internet. Falls du einer dieser jener bist: Nochmal herzlich Willkommen, genau für Leute wie dich tippe ich diese Zeilen.

Geplant ist – man braucht immer einen Plan beim Schreiben sobald es mehr als eine Kurzgeschichte werden soll, glaub mir – immer wenn ich an meinem Buch weiter geschrieben habe, auch hier einen Eintrag zu verfassen. Vielleicht auch mal zwischendurch, wenn mir gerade etwas durch den Kopf geht das ich für mitteilenswert halte. Da ich schon ein Buch geschrieben habe, vor vielen Jahren und genau genommen nur die erste Rohfassung davon, glaube ich abschätzen zu können, dass mein jetziges Buch zumindest ebensoweit kommen wird. Die Einträge werden davon handeln, wie ich die diversen Fährnisse des Schreibens umschiffe. Oder wie ich spektakulär daran zerschelle. Oder nicht spektakulär einfach untergehe. Die Zeit wird es zeigen.

Ausserdem plane ich, völlig ungebeten, Tips und Tricks von mir zugeben und die Leser mit Anleitungen zu nerven wie man es richtig macht. Nicht dass ich irgendeine Autorität oder auch nur ein größeres Fachwissen hätte als meine Mitmöchtegernautoren, aber heutzutage braucht man das auch nicht mehr. Schalte deinen Fernseher ein und zapp dich durch die Programme, nach spätestens fünf Minuten wirst du auf jemanden stossen der keine Ahnung hat, wovon er spricht, was ihn aber nicht davon abhält sich lang und breit darüber auszulassen. Und das nur deswegen, weil ihm ein Reporter oder eine Reporterin ein Mikrofon unter die Nase hält. Der/Die wiederum tut das, weil es einfacher ist einen Möchtegern zu interviewen als jemand er eine Ahnung hat und daher nicht jedem ein Interview gibt. (Im übrigen möchte ich hier die Gelegenheit nutzen, meine Erleichterung darüber kundzutun, dass man in Romanen meist nicht auf korrekt gegendertes [so nennen sie das glaube ich] Schreiben achten muß.)

Eine letzte Warnung und Klarstellung noch: Ich schreibe an einen Unterhaltungsroman, Steampunkthriller wäre wohl die adäquateste Antwort auf die Frage nach dem Genre. Mit Literatur habe ich nichts am Hut oder sonstwo. Ich will unterhalten und ein paar vergnügliche Stunden bereiten. Zwar bemühe mich dabei um einen möglichst „guten“ Stil, aber mein Ziel ist definitiv nicht der Literaturnobelpreis oder das Wohlwollen der literarischen Elite. Bücher die ich mag bieten einige Stunden vergnügliche Flucht aus dem Alltag, wenn sie dabei auch noch Literatur sind, ist das auch kein Problem, aber sicher keine Bedingung. Stehe ich vor der Wahl ein literarisches Meisterwerk über die Erlebnisse eines Leuchtturmwärters zu lesen oder einen Schundroman über die Abenteuer eines Superhelden, dann würde ich – bitte – lieber den Schundroman lesen wenn möglich, danke auch!

Damit, denke ich, wäre die Präliminarien zufriedenstellend erledigt.

Bleibt mir gewogen, mehr das nächste Mal!

WS

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